Beziehungen zwischen Paaren können sich im Laufe der Zeit verändern. Einige Eltern trennen sich und dann steht die Frage im Raum, wie können wir den Blick auf unser Kind/unsere Kinder behalten, denn Kinder wollen bei Trennung der Eltern wissen, wie der Kontakt der Eltern zu Ihnen zukünftig gestaltet sein wird.
In der Erziehungsberatungsstelle wird oft die Frage gestellt, wie kann man Umgang gut regeln? Welche Modelle gibt es überhaupt und wie passen diese zur Lebenssituation in der Familie?
Was gibt es im Vorfeld der räumlichen Trennung zu bedenken, damit Familien das Modell für das die Eltern sich entscheiden, auch gut gelebt werden kann. Wöchentlicher Wechsel, eine Form des Wechselmodells, ist nur möglich und sinnvoll, wenn die Eltern nicht soweit auseinanderziehen (Kindergarten, Schule) und Absprachen zwischen den Eltern weiterhin möglich sind.
Das Residenzmodell bedeutet für Eltern, dass ein Elternteil mehr Betreuungsanteile den Kindern zur Verfügung stellt und der andere mit weniger einverstanden sein muss. Dafür sinkt vielleicht der Anteil an Absprachenotwendigkeit. Und auch die Entfernungen zwischen beiden Elternteilen kann größer sein.
Das Nestmodell erspart den Kindern das Koffer packen. Dafür wechseln die Eltern den Wohnsitz alle ein oder zwei Wochen. Die Kinder können im "Nest" bleiben. Nicht nur finanziell mit Sicherheit nur durch wenige Eltern umzusetzen.
An diesem Vortrags- und Austauschabend werden die drei möglichen Modelle und deren Vor- und Nachteile, sowohl für die Kinder als auch die Eltern genauer besprochen. Fragen sind ausdrücklich erwünscht.
Kosten
Keine
Veranstaltungsnummer
01/26